Aladin
und die Wunderlampe


Aladin und die Wunderlampe (ein Märchen aus 1001 Nacht) - Bühnenfassung von Frank Pinkus
Aufführungsrechte VVB


Der Inhalt


Aladin hat es nicht leicht. Er entspricht absolut nicht dem Bild, das sich andere von ihm machen. Sein inzwischen verstorbener Vater wollte unbedingt einen Handwerker aus ihm machen – aber dazu hatte Aladin nie die richtige Lust.

Nun, nach dem Tod des Vaters, soll er sich und seiner Mutter ein angenehmes Leben ermöglichen – nur wie? Aladin hat nichts gelernt, und immerzu träumt er davon, ein großer Zauberer zu werden. Da kommt ihm Mustafa gerade recht – er gibt sich als sein Onkel aus und erweist sich als ganz erstaunlicher Zauberer.

Sofort ist Aladin wild entschlossen, bei Onkel Mustafa in die Lehre zu gehen. Nur hat Mustafa ganz andere Pläne mit dem Jungen – der soll nämlich für ihn in ein verstecktes Gewölbe steigen und eine wundersame Lampe holen.

Tatsächlich scheint Mustafas Plan aufzugehen, Aladin entdeckt die Lampe – aber er erkennt auch, dass der böse Zauberer ihn nur benutzen wollte und keineswegs sein Onkel ist. Mit Hilfe des Ringgeistes Elisa und dem ziemlich mächtigen, dafür aber sehr sensiblen Lampengeist Baba gelingt es ihm, dem Zauberer zu entkommen. Aber damit beginnt erst die märchenhafte Reise, die Aladin noch bevor steht – und auf der er zwar reich und glücklich werden soll, aber zuvor noch einen Kampf mit dem Zauberer zu führen hat ...


Das Theaterstück ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet.


Personen und ihre Darsteller



Ala ed Dingenannt AladinPeter Meyer
Dalmaseine MutterKarin App
MustafaZaubererund Timburder KönigManfred App
BabaGeist der LampeDaniela Albers
Elisakleiner Geistund Esradie PrinzessinAndrea Meyer
REGIEPeter MeyerManfred App

Hinter den Kulissen

BühnenbildEgon Schröder
TechnikHerbert Wiemken
KostümeKarin App
Drum und DranIngrid Wiemken
Hanna Meyer
Ingrid Martens
Catharina Meyer
Max Amann

Fotos zum Stück



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Der Autor




Frank Pinkus

Geboren 1959 in Hamburg-Harburg, wuchs Frank Pinkus auch in Hamburg auf und studierte an der Hamburger Universität Germanistik, Philosophie und Erziehungs-wissenschaften. Nach den beiden Staatsexamina zog es ihn aber dann doch ans Theater - er wurde Dramaturg am Altonaer Theater (Direktion: Prof. Hans Fitze) - bis die drastischen Etatkürzungen zur Schließung des traditionsreichen Theaters führten. Der neue Tätigkeitsbereich: Lektor und Dramaturg in der VVB, Norderstedt. In der VVB wirkte er über acht Jahre bis er im Juni 2003 an das Theater in seiner neuen Heimat Weyhe als Dramaturg, Regisseur und Schauspieler zurückkehrte.

Theater als Leidenschaft - dagegen kann sich so mancher nicht wehren; auch Frank Pinkus nicht. Von den ersten Märchenaufführungen an blieb der sich öffnende Vorhang das ersehnte Mysterium des Lebens. Geprägt durch die Intendanzen Ivan Nagels am Hamburger Schauspielhaus und Boy Goberts am Hamburger Thalia-Theater, entstand ein Theaterverständnis, das bis heute bestimmend geblieben ist. Und noch ein anderes Ergebnis zeitigte die (viel zu?) frühe Shakespeare-Lektüre: Pinkus gründete eine eigene Theatergruppe. Mit der kleinen bühne harburg feiert er als Darsteller, Regisseur und auch als Autor seit 1978 Erfolge - eine freie Gruppe, die sich in der Hamburger Szene längst etabliert hat. Dort hat Pinkus über fünfzig Inszenierungen erarbeitet, und zahlreiche seiner Stücke wurden dort uraufgeführt.

Vor allem seine Kinderstücke waren besonders erfolgreich - seine Musical-Fassung und Inszenierung vom "Urmel aus dem Eis", uraufgeführt mit der kleinen bühne Harburg, ging wiederholt auf Deutschland-Tournee durch alle großen Veranstaltungshallen der Republik. Zwei neue Komödien sind bereits in Arbeit. Warum immer wieder Komödien? Frank Pinkus: "Wenn die Menschen sich in unserer Zeit mehr und mehr unterhalten wollen, hat das sicherlich Gründe. Und da Lachen nichts Schlechtes ist und auch nicht unbedingt unter jedem erdenklichen Niveau stattfinden muss, ist die Komödie eine lohnende Herausforderung. Pointen schreiben und zugleich glaubhafte Figuren erschaffen, die ein bisschen Alltag auf unaufdringliche Weise wiedergeben... das wär's doch!!"

Foto & Text Quelle VVB







* Peter Meyer *